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Das Haus der Familie Stümpel an der Wöhler Straße 14 in Ottbergen




Es grüßt aus grauer Vorzeit Tagen,    Refrain nach jeder Strophe:
ein Sachsendorf vom Bergeshang,  Mein Ottbergen, liebe Heimat.
darf Kaisers Otto Namen tragen,  Du kommst mir nie aus meinem Sinn.
dess' Ruhm in alle Welten drang.   Und sollt ich tausend Meilen wandern,
Sein Vater Heinrich, Sachsenherzog,  zu Dir zög es mich immer hin.
er kannte schon den schönen Ort,  Solange Deine grünen Berge
und nur der Königskrone wegen,   herab auf unsere Häuser sehn,
zog er vom Vogelherde fort;   solange bleibt in meinem Herzen
  die Liebe zu Dir bestehn.
Vom Berge her grüßt die Kapelle,
von frommen Vätern einst erbaut,
da hab ich oft in stillen Stunden
hinein ins weite Land geschaut.
Die Wälder hauchten Abendfrieden,
die Sonne ging im Westen zur Ruh,
dort hab ich Frieden auch gefunden,
und leise sprach mein Herz dazu:
        
Ein Kleinod ist bei uns verborgen,
das Bildnis unsrer Lieben Frau.
Sie schaut mit ganz besondrer Liebe
auf uns herab vom Himmelsblau.
es kommen viele tausend Pilger,
sie finden Trost und Hilfe hier,
doch ihre allerliebsten Kinder,
das wollen sein und bleiben wir.
       
Ich grüß' Euch, dunkelgrüne Wälder,
wo ich so oft als Kind gespielt,
wo ich in manchen se'gen Stunden
mein Lieb in meinen Armen hielt,
ich grüß Euch, heimlich stillen Gassen.
Ihr Gärten in der Blumen Zier,
nie könnt in mir dies Bild verblassen,
ins Herz geschrieben bist Du mir.







 
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